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Orietta Kretzschmar

Kindergartenleitung

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Großen-Treff

Eines der größten und aufregendsten Ereignisse im Leben eines Kindes und seiner Eltern, ist der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule. Bei den Eltern treten große Verunsicherungen und Fragen auf, wie zum Beispiel: schafft das mein Kind, ist es den Herausforderungen gewachsen und ist es nicht noch zu klein? Was muss es können um in die Schule zu können? Welche Schule ist die richtige (Walldorfschule, Gemeinschaftsschule oder normale Grundschule)? Was verändert sich sonst noch? Welche Betreuungsformen gibt es? Kann ich, als gute Mutter dann überhaupt noch arbeiten gehen?

Damit Eltern und Kinder einen positiven Einstieg in die Schule erleben, ist es wichtig durch Vorbereitung, Offenheit, Klarheit und Vertrauen eine gute Basis fürs Lernen zu schaffen.

Kooperation mit Schule:

Das Hauptziel der Kooperation zwischen der Grundschule und dem Kindergarten ist es, dass der Übergang in die Schule für jedes Kind gut gelingt. Alle Seiten Eltern, Erzieherinnen, Lehrer und besonders die Kinder sollen von dieser zusammen arbeit profitieren.

  • Zu Beginn der Kooperation bieten die Erzieherinnen zusammen mit der Kooperationslehrkraft eine Informationsveranstaltung an. Die Eltern unterschreiben bei dieser eine Einwilligungserklärung zur Kooperation mit der Grundschule. Ohne diese darf und kann keine Kooperation stattfinden.
  • Die Kooperationslehrkraft plant zusammen mit den Erzieherinnen den Inhalt des Großen-Treffs. Beide übernehmen einen Teil der geplanten Angebote innerhalb dieses Treffs und dokumentieren ihre Beobachtungen.
  • Die Lehrkraft lernt die Kinder im gewohnten Umfeld besser kennen und kann die Eltern über Fördermöglichkeiten und bei der Schulwahl beraten.
  • Die Erzieherinnen füllen ein sogenanntes Übergabeprotokoll aus, das den Entwicklungsstand der Kinder zu Beginn, nach einem halben Jahr und gegen Ende des Vorschuljahres dokumentiert. Dieses wird mit Einverständnis der Eltern, bis zur Schulanmeldung an die Grundschule weitergegeben.
  • Die Kinder besuchen die Schule. Sie lernen das Schulgebäude kennen und nehmen an einer Unterrichtseinheit teil.

Großen-Treff:

In unsere Einrichtung findet für alle Vorschüler, einmal wöchentlich ein Treffen statt. Die Inhalte des sogenannten Großen-Treffs zielen darauf hin, dass sich die Kinder gemeinsam auf den Weg machen und sich mit ihrer neuen Rolle als „Schulanfänger“ auseinandersetzen. Es werden bestehende Kontakte verstärkt und neue geknüpft, auch mit den Großen des Kindergartens Maria Königinnen in Tennenbronn. So können die Kinder in einer altershomogenen Gruppe wesentliche Erfahrungen machen und sich besser ihrer Rolle bewusstwerden. Das Großen-Treffen wird zusammen mit der Kooperationslehrkraft der Robert-Gerwig-Schule geplant und durchgeführt.

  • Die Kinder lernen die Lehrer vor Eintritt in die Schule kennen.
  • Die Kinder erfahren durch gezielte Aufgaben, eigenverantwortliches Arbeiten.
  • Die Kinder entwickeln und stärken ihr eigenes Selbstbewusstsein.
  • Die Kinder haben Gelegenheit, sich mit gleichaltrigen zu messen und lernen dadurch, dass es Kinder gibt die schwächer oder stärker sind. Daraus entwickeln sich Konfliktlösestrategien, Gruppen- und Teamfähigkeit.
  • Die Kinder eignen sich verschiedene Arbeitsweisen an und lernen Regeln, die in der schule wichtig sind.
  • Die Kinder setzen sich intensiver, auf spielerische Art und Weise mit Zahlen, Formen, Mengen, Buchstaben und Lauten auseinander. Dieses stellt eine Basis fürs spätere Lesen, Schreiben und die Mathematik dar.
  • Eventueller Förderbedarf kann frühzeitig erkannt werden.

 Zusammenarbeit mit Eltern:

In diesem Jahr entwickeln sich die Eltern von Kindergarteneltern zu Schuleltern.

Hier spielen oftmals die eigenen Erfahrungen der Eltern bei ihrem Schuleintritt eine wichtige Rolle. „Das Spielen ist jetzt vorbei und der „Ernst“ des Lebens beginnt!“ ist nur eine von vielen Anekdoten, die man in diesem Zusammenhang hört. Es kommen bei den Eltern Unsicherheiten und Ängste zutage. Deshalb ist eine gute und stabile Zusammenarbeit in diese Phase von großer Bedeutung. Auf der Basis des Vertrauens zwischen Eltern und Erzieherinnen und durch den Austausch von Beobachtungen, wird die Grundlage für die richtige Entscheidung zum Wohl des Kindes getroffen.

  • Zu Beginn des Vorschuljahres findet ein Informationstreffen „Fit für die Schule“ im Kindergarten zusammen mit der Kooperationslehrkraft statt. Dabei werden die Eltern darüber informiert, was sie im laufenden Kindergartenjahr alles erwartet. Außerdem wie das Großentreffen abläuft, welche Inhalte den Kindern vermittelt werden und welchen Entwicklungsstand die Kinder Ende des Jahres haben sollten.
  • Die Eltern erhalten eine Einwilligungserklärung bezüglich der Bereitschaft zur Kooperation zwischen Eltern, Kindergaten und Schule.
  • Von Januar-Mai finden Beratungsgespräche zwischen Eltern, Lehrer und Erzieherinnen bezüglich Schulwahl statt.
  • Zwischen März und April findet ein Informationsabend von der GFK statt, zu welchem die Eltern von der Schule eingeladen werden.
  • Im Mai werden die Kinder mit ihren Eltern von der Schule zur Schulanmeldung eingeladen. Zu diesem Termin gehen alle Vorschulkinder, auch diejenigen, die zurückgestellt werden sollen. Denn die endgültige Entscheidung kann erst nach der Schulanmeldung erfolgen.
  • Schon im Juli findet der erste Elternabend für die „Neuen Erstklässler“ in der Schule statt.

Ausnahmeregelungen:

Kinder, die bis zum 31. August (Kindergartenjahr 2020/2021) / 31. Juli (Kindergartenjahr 2021/2022) / 30. Juni (Kindergartenjahr 2022/2023) das 6. Lebensjahr vollendet haben sind Schulpflichtig.

Des Weiteren gibt es den Ausnahme Fall der „Verfrühten Rücksteller“. Wird während der laufenden Vorschulaktivitäten bemerkt, dass ein Kind gänzlich überfordert ist, so kann sofort es nach einem Beratungsgespräch aus dem Großen-Treff ausscheiden. Es muss allerdings auch zur „Schulanmeldung“ und dieses dort mitteilen.